Rund 60 Groß Borstelerinnen und Groß Borsteler kamen, um unserem besonderen Gast zuzuhören und mit ihm zu diskutieren. Bei dem Gast handelte es sich um niemand Geringeren als den Senator für Finanzen und Bezirke, Dr. Andreas Dressel, dem für den Abend das Thema
Finanzielle Spielräume für bürgernahe Bezirke!
gestellt worden war. Nachdem die Distriktvorsitzende und Mitglied der Bürgerschaft Mehria Ashuftah den Abend eröffnet hatte, legte Senator Dressel in seinem einleitenden Referat die aktuelle Situation Hamburgs insbesondere im Hinblick auf die Finanzen dar. Dass es nicht rosig aussieht, war allen wohl auch schon vorher klar. Andreas Dressel ließ aber keinen Zweifel daran, dass der Senat trotz der angespannten finanziellen Lage der Freien und Hansestadt nicht davon ablassen werde, den Herausforderungen der Zeit aktiv zu begegnen. Zu denen zählte er neben vielen anderen Vorhaben auch das Ziel, die finanziellen Spielräume für die Weiterentwicklung von lebenswerten und bürgernahen Bezirken und Stadtteilen zu nutzen.
Den Ausführungen schloss sich eine über einstündige Diskussion des Senators mit den Gästen des Abends an. Dabei ging es um recht unterschiedliche Fragestellungen und Themen, wie die Unebenheiten und Stolperfallen auf vielen Bürgersteigen Groß Borstels, die Räum- und Streupflicht angesichts von Eis und Schnee, den Katastrophenschutz in Hamburg, wünschenswerte Verbesserungen im öffentlichen Personennahverkehr und die Nutzung des Stavenhagenhauses während der ab Mai d. J. geplanten Umbaumaßnahmen. Bei Themen wie dem zuletzt genannten erfuhr Andreas Dressel Unterstützung von der Leiterin des Bezirksamts Hamburg-Nord, Dr. Bettina Schomburg, die zwischenzeitlich dazu gestoßen war. Sowohl Dressel als auch Schomburg betonten abschließend die Chancen und Entwicklungsmöglichkeiten Hamburgs als Austragungsort für die olympischen und paralympischen Spiele 2036, 2040 oder 2044.
Als Mehria Ashuftah den formellen Teil des Abends beendete, gab es beachtlichen Applaus für den Senator und die Bezirksamtsleiterin.
Im folgenden informellen Teil des Neujahrsempfang fanden sich größere und kleinere Gruppen und auch Paare zusammen, um bei Getränken und Häppchen die bereits angeschnittenen Themen zu vertiefen oder auch ganz eigene Inhalte in den Mittelpunkt des Gespräches zu rücken.
Helmut Vogt






