arrow-left arrow-right nav-arrow Login close contrast download easy-language Facebook Instagram Telegram logo-spe-klein Mail Menue Minus Plus print Search Sound target-blank X YouTube
Inhaltsbereich

Berichte

26.03.2026

Olympia in Hamburg! Eine Chance für alle

Unsere Distriktvorsitzende Mehria Ashuftah, MdHB, begrüßte die über sechzig Groß Borstelerinnen und Groß Borsteler, die der auch plakatierten Einladung gefolgt waren, und übergab dann das Wort an Andy Grote. Der stellte in einer ca. dreißigminütigen Präsentation unterstützt durch Folien die Grundzüge einer möglichen Bewerbung Hamburgs vor. Dabei entwarf er ein umfassendes Bild, bei dem es sowohl um die olympische Idee und den ideellen Wert der Spiele für die Stadt als auch um die Konzeption der möglichen Hamburger Spiele mit allen Facetten ging. Es kamen u. a. Fragen der Kosten und Kostendeckung, der Nutzung vorhandener Sportstätten und notwendiger Neubauten, der Investitionen in die Infrastruktur, der Realisierung von Nachhaltigkeit und Klimaneutralität, der Unterschiede Hamburgs gegenüber den anderen deutschen Bewerbungen (Berlin, München, Ruhrgebiet), der zu erwartenden wirtschaftlichen und touristischen Auswirkungen und der besonderen Bedeutung der paralympischen Spiele zur Sprache. Auch die aktive Unterstützung aller norddeutschen Bundesländer für die Bewerbung (Ausnahme: Mecklenburg-Vorpommern) blieb nicht unerwähnt.

Nach dem Ende der Präsentation übernahm Mehria Ashuftah die Moderation der Aussprache. Die verbleibende Zeit war prall gefüllt mit Fragen aus dem Publikum und Antworten des Senators. Dabei ging es naturgemäß um Aspekte unterschiedlicher Bedeutung und Reichweite, u.a. um

  • den Ort des olympischen Feuers,
  • die Art und die Höhe des zu erwartenden Bundeszuschusses,
  • die Frage, ob Olympia überhaupt noch zeitgemäß ist,
  • die Frage, ob der Hamburger Flughafen den zu erwartenden Verkehr bewältigen kann,
  • die Möglichkeiten der Partizipation der Hamburger Bevölkerung bei Planung und Realisierung der Spiele,
  • notwendiges Personal für behinderte Sportlerinnen und Sportler,
  • den Einbezug älterer Hamburgerinnen und Hamburger vor dem Hintergrund des Referendums am 31. Mai,
  • die Ansprache von Migranten und Migrantinnen als besondere Herausforderung.

Der Senator drückte sich kein einziges Mal davor, klare Antworten zu geben, immer umfassend und überaus sachkundig, vielleicht in wenigen Fällen nicht zufriedenstellend für die Frager. Am Ende blieb ein überaus positives Bild, abzulesen am Applaus für Andy Grote und herauszulesen aus den Nachgesprächen, die sich nach dem Ende des offiziellen Teils noch ca. anderthalb Stunden hinzogen. 

Helmut Vogt