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Berichte

Dorothee Martin, Carola Veit, Mehria Ashuftah (v.l.n.r.)
24.01.2025

Neujahrsempfang wiederbelebt!

Fast 60 Gäste waren ins Brö31, der Gaststätte des SV Groß Borstel, gekommen, um an unserem 5. Neujahrsempfang teilzunehmen. Wir hatten ihn unter das Thema

Brandmauer: Wie schützen wir unsere Demokratie vor Rechtsextremismus?

gestellt.  Zunächst begrüßte Mehria Ashuftah, die Distriktsvorsitzende, die Anwesenden und machte anhand ihrer Entwicklung und ihrer Erfahrungen deutlich, was es heißt, als Person mit Migrationshintergrund rechtsradikalen Anfeindungen ausgesetzt zu sein. Die Bürgerschaftspräsidentin Carola Veit schloß an und nahm den Faden auf. Rechtsradikale Positionen seien mit der Verfassung nicht vereinbar und rechtsradikale Aktionen gefährdeten nicht nur unsere Sicherheit, sondern auch unseren Wohlstand. Dorothee Martin, Bundestagsabgeordnete für unseren Wahlkreis, bezog sich auf eine überparteiliche Initiative von Bundestagsabgeordneten mit dem Ziel, ein Verfahren zum Verbot der AfD in Gang zu setzten. Ein solches Anliegen vorm Bundesverfassungsgericht voran zu bringen, sei nicht trivial, man habe einen langen Weg vor sich und der Ausgang sei ungewiss. Darauf könne und dürfe man sich nicht verlassen. Wichtig sei, selber etwas zu tun. Gegenwärtig könne man zur Eindämmung des Rechtsradikalismus beitragen, indem man von seinem Wahlrecht Gebrauch mache und Partein bzw. Kandidierende aus dem demokratischer Spektrum wähle, betonten alle drei Rednerinnen. Obwohl von einem grippalen Infekt geplagt, nahm auch die designierte Leiterin des Bezirksamtes Hamburg Nord, Bettina Schomburg, an unserem Neujahrsmempfang.teil und stellte sich vor.

Nach den Redebeiträgen folgte der informelle Teil des Abends. Es fanden bei Speis und Trank zahlreiche Gepräche in größeren und kleineren Gruppen statt. Viele Gäste nahmen die Gelegenheit wahr, mit den Kandidierenden für die Bürgerschaft, wozu nicht nur Carola Veit und Mehria Ashuftah zählten, sondern auch der Gulfam Malik, oder mit Doro Martin als Kandidatin für Bundestag Themen ihres Interesses anzusprechen. Bettina Schomburg war umringt von Groß Borstelern aus Vereinen und Initiativen, die die Chance zu einer ersten Kontaktaufnahme nutzten.

Als nach ca. dreieinhalb Stunden der Abend beendet wurde, sah man ausschließlich zufriedene Gesichter, die den Veranstaltungsort verließen.

Helmut Vogt

Die designierte Leiterin des Bezirksamtes Hamburg Nord, Bettina Schomburg, im Gespräch mit Mehria Ashuftah

Gesprächsrunden I
Gesprächsrunden II
Gesprächsrunden III

Zum Abschied erhielt jeder Gast einen von Mehria Ashuftah selbst gebackenen Keks, auf dem eine 44 aufgetragen war. Das ist ihr Platz auf der Landesliste zur Bürgerschaftswahl am 2. März.