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22.08.2022 | Erfrischende Diskussion mit der SPD-Bundestagsabgeordneten Dorothee Martin:

Wie geht's weiter in der Verkehrspolitik?

K.W.

Der SPD-Distrikt Groß Borstel hatte eingeladen und ca. 30 interessierte Bürgerinnen und Bürger begannen den Abend zunächst mit einem Gang über die Borsteler Chaussee hin zur Frustbergstraße. Margrit Springhorn als Vorstandsmitglied im SPD Distrikt erläuterte die Ideen zur Beruhigung der Borsteler Chaussee, die vor kurzem aus der Machbarkeitsstudie im Rahmen des RISE-Programms für Groß Borstel vorgestellt wurden. Unter anderem werden sogenannte Querungshilfen auf der Mitte der Fahrbahn sowie ein Kreisverkehr an der Einfahrt zum Warnckesweg in Erwägung gezogen: „Es sollen die Interessen möglichst aller Teilnehmer im Straßenverkehr Berücksichtigung finden. Wir alle sind zunächst Fußgänger. Aber auch die Fahrradfahrer, E-Scooter-Nutzer und Autofahrer müssen zusammen eine tragbare Lösung für die Borsteler Chaussee finden“ so Springhorn.

In ihrem Bericht aus Berlin erläuterte Dorothee Martin als verkehrspolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion die großen Linien der Verkehrspolitik, die unter anderem den Ausbau des Schienenverkehrs für Personen und Güter, die Sanierung vor allem von Brücken wie auch eine Novellierung der Straßenverkehrsordnung zum Ziel hat. Letzteres würde auch eine Erleichterung für die Ermöglichung von Tempo 30 Zonen mit sich bringen, was vielen Groß Borstelern ein großes Anliegen für die Borsteler Chaussee ist.

Helmut Vogt bezog sich als amtierender Vorsitzender des SPD Distrikts bei seiner Einleitung im Stavenhagenhaus auf den großen Erfolg des 9€-Tickets und stellte die Frage in den Raum, ob nicht ein kostenloser Personennahverkehr nach Luxemburger Vorbild auch in Deutschland eine Alternative wäre? Dorothee Martin erläuterte daraufhin die Pläne für ein Anschlussticket zur einfachen und günstigen Nutzung des bundesweiten Nah- und Regionalverkehrs. Sie plädiert für eine Fortführung der deutschlandweiten Gültigkeit eines Tickets. Zu welchem Preis eine solche Fahrkarte angeboten werden könnte und sollte, darüber, so Martin, gäbe es unterschiedliche Auffassungen.

Auch die aktuellen Herausforderungen um die Energieversorgung, die Energiesicherheit und die steigenden Energiekosten in Deutschland wurden kontrovers diskutiert. Dorothee Martin stellte die Planungen für ein weiteres Entlastungspaket der Bundesregierung vor und bekräftigte nochmals die Zusage des Bundeskanzlers: „You´ll never walk alone - niemand wird alleine gelassen!“

Die Veranstaltung klang mit einem informellen Beisammensein aus. Bei der Gelegenheit wiederholte die Bundestagsabgeordnete ihr Versprechen, sich auch weiterhin für die Belange von Groß Borstel stark zu machen.