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Berichte

Tina Winter und Laura Frick
04.06.2024 | Wohin steuert EUROPA - und HAMBURG?

Europa - quo vadis?

Damit nicht genug der Prominenz: Auch Dorothee Martin, unsere Bundestagsabgeordnete, hatte es sich nicht nehmen lassen, an der Veranstaltung teilzunehmen. Nach der Begrüßung der Gäste und einer kurzen Vorstellung der Kandidatinnen durch Vorstandsmitglied Helmut Vogt, der auch die Veranstaltung moderierte, eröffnete sie den Abend mit einer Grußbotschaft. Sie begann ihre Ausführungen  mit dem eindringlichen Appell, wählen zu gehen und "natürlich am besten der SPD die Stimme zu geben". Nur mit einer großen Wahlbeteiligung sei ein Rechtsruck auf den politischen Ebenen Europa und auch Bezirk zu verhindern, so Martin. Brüssel sei nicht weit weg, Martin weiter, denn von den Themen im Bezirk, über ganz Hamburg bis hin zu den großen EU-Themen tangiere alles das Leben der Menschen auf allen Ebenen.

Laura Frick bezeichnete sich als Kind der Generation Schengen. Sie sei mit Europa aufgewachsen. Die Europawahl am 9. Juni käme einer Richtungsentscheidung gleich. Es gehe darum, ob die rechtsextremen Kräfte mit ihrem zu erwartenden Zuwachs das europäische Schiff in eine andere Richtung lenken könnten oder nicht. Für sie sei die Transformation von Wirtschaft und Gesellschaft hin zur Klimaneutralität von ebenso  großer Bedeutung wie die Zukunft des Hamburger Hafens als Teil der deutschen und der europäischen Hafenlandschaft und Logistikstruktur.

Tina Winter benannte den Bezirk als Schnittstelle zwischen der etablierten Politik und der Lebenswelt vor Ort, die Grundlage für eine starke Zivilgesellschaft und die Basis der Demokratie. Ihr ginge es mit ihrer Kandidatur um die Förderung des Ehrenamtes ebenso wie um die Stärkung von Stadteilkonferenzen und -beiräten. Aber auch der bekömmliche Zustand der Gehwege, genügend und intakte Parkbänke, Mülleimer, öffentliche Toiletten und die ausreichende Beleuchtung öffentlicher Wege seien ihre Anliegen. Was Groß Borstel im Besonderen angehe, so setze sich sie für die (Wieder-)Eröffnung des Cafes im Stavenhagenhaus ein und begleite den RISE-Prozess "Lebendiges Groß Borstel" mit förderndem Wohlwollen.

 In der Diskussion, die den Stellungnahmen folgten, ging es, was Hamburg-Nord und Groß Borstel anbetrifft, im Wesentlichen um folgende Themen:

  • HH-Verkehrssituation im Allgemeinen (Autofahren - Radfahren - zu Fuß gehen)
  • Mangel an und/oder schwindenden Parkplätze
  • Umgestaltung der Borsteler Chaussee als Teil des RISE-Programmes
  • Bänke-Programm und Bänke in Groß Borstel,
  • gefährliche Kreuzung Anni-Glissmann-Weg-Tarpenbek Wanderweg durch rasenende Radfahrerinnen und Radfahrer.

Bezüglich Europas und der Wahlen zum Europäischen Parlament standen folgende Themen im Vordergrund:

  • Aufhebung des Einstimmigkeitsprinzips im Europäischen Rat
  • europäische Agrarpolitik
  • EU-Standards am Beispiel des Lieferkettengesetzes und der Vereinheitlichung von Ladekabeln
  • Wiederbelebung des Weges zu einer EU-Verfassung
  • Stärkung von Arbeitnehmervertretungen auf europäischer Ebene.

Die Ausprache war lebhaft und wurde zum Teil auch kontrovers geführt. Zum Schluss des formellen Teils der Veranstaltung begrüßte Mehria Ashuftah, amtierende Vorsitzende in Groß Borstel,  zwei neue Mitglieder der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands im Distrikt, gratulierte ihnen zu ihrer Entscheidung und überreichte die Parteibücher.

Es folgte ein infomeller Teil, zu dem der Distrikt die Anwesenden einlud, und der sich mit intensiven Gesprächen und belebenden Getränken noch lange hinzog.

Text: Sybille Schmidt, Helmut Vogt
Fotos: Abubekir Han

 
 

Dorothee Martin begrüßt die Gäste
Eine Wortmeldung!
Mehria Ashuftah mit den glücklichen Neumitgliedern
Gesprächsrunden beim informellen Abschluss
Zufrieden mit dem Verrauf des Abends (v.l.n.r.) Mehria Ashuftah, Laura Frick, Tina Winter, Helmut Vogt