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H.V.,
12.07.2019

Stadtteilrundgang mit Dorothee Martin, MdHB

Ungefähr 30 Groß Borstelerinnen und Groß Borsteler fanden sich zu dem Stadtteilrundgang am 10. Juli ein, zu dem Dorothee Martin, Bürgerschaftsabgeordnete für den Wahlkreis, in dem auch Groß Borstel liegt, gemeinsam mit Lena Otto, frisch gewählte Abgeordnete in der Bezirksversammlung Hamburg-Nord, und Margrit Springhorn, Vorsitzende des SPD-Distrikts Groß Borstel, eingeladen hatten. Unter denen , die dabei waren, befanden sich Repräsentanten des Kommunalvereins, der Freunde des Stavenhagenhauses, der Initiative Marcus und Dahl sowie des SV Groß Borstel. Treffpunkt war die Carl-Götze-Schule im Brödermannsweg. Dort ging es um den erwarteten Ausbau der Schule angesichts von perspektivisch ca. 2500 Neu-Groß Borstelern und um die nach wie vor verbesserungsbedürftige Anbindung des Stadtteils an den öffentlichen Personennahverkehr. In diesem Punkt ist, wie berichtet werden konnte, Entspannung in Sicht. Es ist geplant in dem neuen System der Expressbusse Groß Borstel mit dem Bus X35 ab Winterfahrplan 2020 direkt mit der Innenstadt zu verbinden.

Zweite Station des Rundgangs war der Sportpark Hans Thanbichler, der vor ca. einem Jahr nach umfangreicher Renovierung wiedereröffnet worden ist. Zur Erneuerung gehörte auch die Errichtung eines Vereinshauses mit Gaststätte. Der Vorsitzende des SV Groß Borstel von 1908, Georg Schulz, berichtete über Schwerpunkte der Arbeit und die Erfolge des Vereins. In Bezug auf den großen Andrang auf den Verein insbesondere durch die neuen Mitbürgerinnen und Mitbürger einschließlich der Migranten aus der Folgeunterkunft Papenreye habe man noch kein Rezept gefunden, so Schulz. In vielen Sparten müssten Warteliste geführt werden.

Danach ging es über die Brücke zum Neubaugebiet Tarpenbeker Ufer. Jeannette Mehldau von der Otto Wulff Projektentwicklung GmbH berichtete dort über das Konzept, dass dem neuen Teil Groß Borstels zugrunde liegt, den Stand der Arbeiten und über das Quartiersmanagement, welches Anfang des Jahres die Arbeit aufgenommen hat. Letzteres und die Frage der Verknüpfung von Neu- und Alt-Groß Borstel spielten bei den Fragen, die gestellt wurden, die größte Rolle.

Das Thema Verknüpfung und Verbindung gab Dr. Hans-Heinrich Nölke von der Initiative Marcus und Dahl das Stichwort, um über die Bemühungen seines Vereins zu berichten. Die Initiative beabschtigt, in dem öffentlichen Park zwischen Tarpenbek und Gert-Markus-Straße eine Skulptur zu errichten. Das plastische Bildwerk des Künstlers Gert Marcus gebe es bereits als Modell, man habe auch schon einen beträchtlichen Teil der erforderlichen Mittel für die Anfertigung und Errichtung zusammen, doch Spenden und Spender würden immer noch gebraucht, so Nölke. Die Skulptur, die vorgesehen ist, symbolisiert die beiden Teile eines Ganzen.

In dem Vereinslokal des Sportparks fand der Stadtteilrundgang, den alle Beteiligten als gut organisiert und in der Sache gewinnbringend empfanden, seinen informellen Ausklang. Einige gönnten sich dort die traditionelle Currywurst mit Pommes.