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H.V.,
18.01.2020

4. Neujahrsempfang der SPD Groß Borstel am 17. Januar 2020

Die Vorsitzende Margrit Springhorn umgeben vom Neujahrsemfangsteam begrüßt die Gäste.

Am Anfang gab es eine Überraschung: Der designierte Leiter des Bezirksamtes und bisherige Vorsitzende der Grünen-Fraktion in der Bezirksversammlung Hamburg-Nord, Michael Werner-Boelz nahm unvorhergesehener Weise die Gelegenheit wahr, um ein Grußwort zu sprechen. Mit Blick in die Runde stellte Werner-Boelz dabei fest: "Die SPD lebt ja!" Er hob die gute Zusammenarbeit der Parteien in Hamburg-Nord hervor und brachte zum Ausdruck, dass für ihn eine Fortsetzung der rot-grünen Zusammenarbeit nach der Wahl am 23. Februar auf Landesebene sehr erstrebenswert sei. Dass das weiterhin mit Peter Tschentscher als 1. Bürgermeister möglich sein wird, wünschten sich auch die drei anwesenden Kandidierenden des Wahlkreises 10, zu dem Groß Borstel gehört: Gulfam Malik aus Langenhorn (Platz 1 der Liste), Dorothee Martin aus Fuhlsbüttel (Platz 2) und Helmut Vogt, stellv. Vorsitzer der SPD Groß Borstel (Platz 7).

Auch in diesem Jahr stehe wieder die Entwicklung des Stadtteils Groß Borstel thematisch im Mittelpunkt des Empfangs, betonte die Vorsitzende des Distrikts, Margrit Springhorn, bei ihrer Begrüßung der Gäste und leitete damit über zum Hauptbeitrag des Abends. Prof. Dr. Thomas Krüger, Hafen-City Universität, sprach über:

Groß Borstel als Urbanisierungszone in der wachsenden Stadt Hamburg

Krüger stellte die besondere Situation Groß Borstels zwischen Moor und Flughafen heraus und machte deutlich, dass damit Nachteile und Chancen verbunden seien. Es komme darauf an, die Chancen bei der zu erwartenden demographischen Entwicklung des Stadtteils zu nutzen. Vor dem Hintergrund der Partizipation am RISE-Programm sei man dafür gut aufgestellt.

Es folgte Jörg Lewin vom Regionalausschuss Langenhorn-Fuhlsbüttel-Ohlsdorf-Alsterdorf-Groß Borstel der Bezirksversammlung Hamburg-Nord und Mitglied im Vorstand der SPD Groß Borstel. Er sprach über Sachverhalte aus der Gremienarbeit mit Bezug zu Groß Borstel. Dabei kamen die Planungen zu Pehmöllers Garten, die in diesem Jahr umgesetzt werden sollen, ebenso zu Sprache wie die neuerlichen Irritationen um die Zukunft des Rewe-Marktes am Eingang der Borsteler Chaussee.

Auch beim Empfang 2020 schloss der formelle Teil mit der Ehrung von langjährigen Mitgliedern aus dem Distrikt ab. Bei Snacks und Getränken folgten im informellen Teil des Empfangs lebhafte Gespräche der Gäste untereinander wie auch mit den Referenten. Der Abend war noch lange nicht zu Ende.